Ferienhaus Island

Island ist immer noch ein eher ungewöhnliches Urlaubsland, aber besonders im letzten Jahrzehnt ist die Vulkaninsel im Nordmeer näher an Europa gerückt. Immer mehr Reisende aus den deutschsprachigen Ländern finden den Weg zur Insel aus Feuer und Eis. Die ideale Urlaubform ist ein Ferienaufenthalt im Ferienhaus, denn es gibt jede Menge gut ausgestattete Ferienhäuser in nahezu allen Regionen des Landes.

Nicht wenige Menschen träumen schon als Kind vom Urlaubsziel Island – die Insel übt seit Jahrhunderten schon eine anziehende Faszination auf die Menschen aus. Die Gründe liegen auf der Hand: Nur an wenigen Stellen dieser Erde kommen Vulkanismus, heiße Quellen und Geysire so eng zusammen mit Gletschern, Schnee und Eis.

Dazu ein interessanter Menschenschlag, der seine Wurzeln fest in der nordischen Kultur verankert sieht. Die Sagen und Mythen Islands, die literarisch eindrucksvoll in der Edda von Snorri Sturluson verwegt sind, machen die Insel ebenfalls für viele interessant. Die Isländer selbst sind natürlich ausgesprochen stolz auf ihre Insel und ihre Sprache. Bis heute ist das Isländische, als alte nordgermanische Sprache, kaum mit Fremdwörtern durchmischt. Die Isländerinnen und Isländer sind die Nachfahren der historischen Wikinger sowie einiger Kelten. Geologisch eine junge Insel wurde Island erst spät von Skandinavien und den britischen Inseln aus besiedelt.

wasserfall island
Der Gullfoss liegt im Südwesten Islands (c)

 

Island – Insel voller Sehenswürdigkeiten

Und trotzdem haben die Isländer mit dem Althing das älteste Parlament der Erde vorzuweisen. Im Jahre 874 begann die Besiedlung Islands durch Wikinger (Normannen), bereits 930 fand die erste Versammlung der Goden in Thingvellir statt. Und noch heute feiern hier die Isländer ihren Nationalfeiertag am 17. Juni.

Neben der Geschichte ist Thingvellir auch als geologische Sehenswürdigkeit interessant, die Landschaft und der See sowie der Nationalpark mit Wasserfällen sind immer einen Besuch wert. Der Südwesten ist im allgemeinen eine beliebte Reiseregion, ist die die Hauptstadt Reykjavik, der Flughafen Keflavik und viele Sehenswürdigkeiten wie der große Geysir und der Gullfoss nicht weit.

Auch ein Besuch der Blauen Lagune nahe Grindavik bietet sich immer an. Baden in dieser vulkanischen Landschaft in herrlich blauem Wasser – ein einmaliges Erlebnis! Insbesondere auch Menschen mit Hautprobleme schwören auf die positiven Auswirkungen beim und nach dem Baden auf die Haut. Ein Schlammbad oder eine Massage runden einen Besuch der Lagune ab.

Wie in ganz Skandinavien ist Mittsommer ein besonderes Fest, aber generell im Sommer sind die Nächte hell und das Licht hoch oben im Norden etwas besonderes. In Island besucht man dann kurz vor Mitternacht im Hellen einen Wasserfall und badet danach noch in einer heißen Quelle oder einen künstlichen Hot-Pot.

Per Flug ist Island gut zu erreichen und mit dem Mietwagen erreicht man bequem sein Ferienhaus. Falls man allerdings Touren ins Hochland plant, sollte man nicht sparen und einen tauglichen Geländewagen mieten, sonst wird man schnell an die Grenzen des Fahrzeugs stoßen und das kann gefährlich oder zumindest teuer werden!

Man sollte in Island im übrigen immer bedenken, dass das Klima ozeanisch-kühl ist und insbesondere wechselhaft. Es kann gut sein das man bei strahlend-blauem Himmel loszieht und recht schnell in Hagel, Regel oder Schnee gelangt. Man sollte für jedes Wetter immer die richtige Ausrüstung dabei haben, insbesondere auch bei längeren Trekkingtouren.

 

Wasserfälle, Gletscher und Reykjavik

Wer Wasserfälle und Gletscher mag, wird in Island immer fündig. Beeindruckend ist der Gullfoss, besonders bei Sonne wo sich schnell ein Regenbogen in der Gischt des Wassers bildet. Imposant dagegen der riesige aber braun-schlammige Dettifoss, der massenhaft Geröll aus dem Hochland mit sich führt. Gerne besucht werden auch Skogafoss, Seljalandfoss, Haifoss und Svartifoss – nur um einige zu nennen.

Bekanntester Gletscher ist der Vatnajökull, der mit einer Fläche von 8.100 qkm mehr als dreimal so groß wie Luxemburg ist. Dem Volumen nach ist er der größte Gletscher Europas! Er befindet sich im gleichnamigen Nationalpark und ist ebenfalls immer einen Besuch wert. Weitere Gletscher sind u.a. der Langjökull, der Hofsjökull und der Myrdalsjökull.

Aber nicht nur Naturfreunde kommen auf ihre Kosten: die moderne Inselmetropole Reykjavik ist zwar international eine der kleineren Hauptstädte Europas, hat aber einiges zu bieten. Im kulturellen Bereich locken in der Universitätsstadt einige Museen, allen voran das Nationalmuseum und das Museum für das kulturelle Erbe Islands. Kunstfreunde sollten die Nationalgalerie am Stadtsee Tjörnin besuchen, sehenswerte Kirchen sind die Hallgrimskirkja (davor steht das Denkmal des Entdeckers Leif Eriksson) und die Domkirche. Bekannte Sehenswürdigkeiten sind auch der große Botanische Garten der Stadt und Perlan, ein Heißwasserspeicher mit Glaskuppel, Restaurant und Sagamuseum.

Städtisches Zentrum im Norden Islands ist Akureyri. Die Stadt am Fjord Eyjafjördur hat für ihre Größe einiges zu bieten und wird auch gerne von Kreuzfahrtschiffen angelaufen. Sie ist auch ein guter Ausgangspunkt für Touren zu den Sehenswürdigkeiten Nordislands. Auch in dieser Region ist es lohnenswert ein Ferienhaus zu mieten um den nördlichen Inselteil mit dem Mückensee Myvatn, die Schlucht Asbyrgi und den Wasserfall Godafoss zu entdecken. Die Stadt ist für isländische Verhältnisse recht grün, bekannt ist die große Kirche und das Nonnahus.

Es gibt in Island neben imposanter Natur mit Wasserfällen, Geysiren und Gletschern auch interessante Städte zu entdecken. Sollten Sie sich ein Ferienhaus oder eine Ferienwohnung in Island nahe Reykjavik suchen, sollten Sie übrigens auch das Nachtleben der Stadt kennenlernen!

 

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